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Bürger informieren, Bürger integrieren, Bürger motivieren

Transparenz in der Verwaltung, eGovernment, egal wie man die Sau bezeichnet, die gerade durch die digitale Welt getrieben wird. Zentral ist immer das Thema Kommunikation. Wenn etwas passt, wenn etwas schief geht, es liegt an der Kommunikation.

Wie erreicht eine Verwaltung in Zeiten von WhatsApp, Twitter, Instagram, Facebook und Konsorten möglichst viele Bürger? Es wird immer deutlicher dass jede Kommune, jede Stadt, jede Verwaltung auf einen Medienmix oder Kanalmix setzen muss.

Das bedruckte Papier in Form eines Gemeindeblattes / Bürgerinformationsblattes, wie auch immer man es nennen möchte, wird es weiterhin geben. Die Modelle werden sich wandeln, je nach Bedarf entscheidet sich die Verwaltung. Modelle gibt es viele: Möglichst alle Haushalte abdecken, eine Aboverteilung, eine Auslageverteilung. Zentral ist immer möglichst alle Bürger zu erreichen, der Kanal ist dabei zweitrangig.

Der alte „Content is King“-Hut – Die inhaltliche Hohheit, die damit verbundene Möglichkeit den Standpunkt der Verwaltung abseits einer Wertung durch das lokale Blog, die lokale Tageszeitung darstellen zu können. Die Möglichkeit den Fokus auf bestimmte Themen zu lenken, die Möglichkeit Bürger zu motivieren in ihrer Gemeinde oder Stadt mitzumachen, anzupacken, etwas zu bewegen. Das ist die zentrale Aufgabe aller kommunaler Öffentlichkeitsarbeit.

Interessantes Zitat von Franz-Reinhard Habbel: Informationen wird es auf Papier auch weiterhin geben. Der Medienmix macht es: Print und digital geschickt zu kombinieren.

Wie und ob das gelingt wird massive Auswirkungen auf den interkommunalen Wettbewerb haben, den Wettbewerb um die Fachkräfte und damit die Wirtschaft, die Neubürger und damit die Steuergelder. Die Kommunen, die verstehen, die ihr zur Verfügung stehenden Kommunikationswege effektiv und zielgruppengerecht einzusetzen, haben hier die Nase vorn.

Ein Baustein hiervon, ist und bleibt das gedruckte Gemeindeblatt, ganz gleich in welcher Erscheinungsweise. Das gedruckte Wort hat immer noch und weiterhin einen hohen Stellenwert.

Foto: Alexander von Halem

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