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Blogs für die kommunale Öffentlichkeitsarbeit

Eine Webseite ist eine Sache, ein Blog eine andere. Eine Webseite ist etwas statisches. Ist sie erst einmal fertig ändert sich an ihren Inhalten meistens wenig. Natürlich könnte man auch die Informationen dort ständig erweitern oder erneuern, doch das macht zum einen viel Arbeit, zum anderen ist es auch nicht sehr Nutzerfreundlich, denn die Übersicht leidet vor allem bei der Erweiterung sehr darunter.

 

Vier Gründe für einen Blog

Es gibt mehrere Gründe, einen Blog auf seine Seite einzubinden. Es zeigt zum einen ebenso wie Social Media Maßnahme, dass man bereit ist mit der Zeit zu gehen und weiß, was man tut. Zum zweiten lassen sich Inhalte hier immer frisch aufbereitet und aktuell einstellen. Blogs beziehungsweise deren Inhalte lassen sich außerdem viel besser gliedern und kategorisieren, als es auf einer Homepage möglich ist. Nur mit immer wieder neuen Inhalten kann man die User heute noch bei Laune halten. Kaum jemand besucht eine Seite mehr als ein zweites mal, wenn immer die selben Informationen darauf zu finden sind. Artikel lassen sich des weiteren über soziale Medien mit nur einem Klick teilen. Die Kommentarfunktion ist ein weiterer Grund, denn da sind wir wieder beim Thema Kommunikation. Jeder Bürger, der den Beitrag liest kann etwas dazu sagen. Kritik, Lob und neue Denkanstöße landen so direkt dort, wo sie hinsollen.

 

Neue Inhalte wirken anziehend

Ein Thema, mit dem sich jeder früher oder später befassen muss, der einen Blog führt ist SEO. Das ist die Abkürzung für Search Engine Optimization und sagt etwas darüber aus, wie gut eine Seite in Suchmaschinen wie beispielsweise Google gefunden wird. Neue Inhalte sind also auch aus dieser Sicht unabdinglich, denn Suchmaschinen kommen in regelmäßigen Abständen vorbei und sehen nach, ob und was es neues gibt. Gibt es nichts neues wird die Seite zunehmend uninteressanter und rutscht in den Suchergebnissen immer weiter nach hinten. Neue Inhalte wirken also nicht nur auf die Leser sondern auch die Suchmaschinen attraktiv.

 

So schreibt man einen guten Blogbeitrag

Beim Schreiben eines Blogposts gibt es ein paar Regeln zu beachten, schließlich möchte man den Leser auch bei Laune halten. Ein Beitragsbild ist immer eine feine Sache, dient als Blickfang und wird auch beim teilen in sozialen Medien mit angehängt. Es gibt dem Ganzen ein Gesicht. „Beamtendeutsch“ ist hier fehl am Platze, ebenso Abkürzungen. Texte sollten immer klar gegliedert sein, Zwischenüberschriften enthalten und wenn der Text es hergibt sind auch Aufzählungslisten ein gutes Mittel. Mit Bildern bei längeren Texten kann man nichts falsch machen, wenn diese nicht zu groß sind. Das lockert das Ganze etwas auf. Auch Videos können problemlos eingebunden werden und sorgen wiederum dafür, dass sich die User länger auf der Seite aufhalten. Die Textlänge sollte bei etwa 350 Worten liegen, 500 Worte aber nicht überschreiten. Die Aufmerksamkeit lässt dann sehr nach. Besser aus einem langen Text zwei Kürzere machen. Wie oft Artikel veröffentlicht werden sollen kommt natürlich immer darauf an, wie viel es mitzuteilen gibt. Ein Artikel pro Woche sollte es schon sein.

 

Bild: J. Money (flickr)

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